Mindestbeitrag


Der Mindestbeitrag, der wie bisher in §64 I Satz 2 NWG (alt: §101 III Satz 2 NWG) geregelt bleibt, hat der niedersächsische Gesetzgeber nun zur Vermeidung von Rechtsunsicherheit eine bestimmte Höhe festgesetzt, die der Höhe des normalen Flächenbeitrages (dem Hektar (ha)-Satz), höchstens jedoch 25 Euro, entspricht.

Der Mindestbeitrag musste in den Vorjahren für Flächen bis zu einer Größe von einem Hektar gezahlt werden und betraf vor allem Grundstücke in besiedelten Gebieten, die besonders stark vom Schutz vor Vernässung profitierten.

Da zukünftig wegen der neu eingeführten Erschwernisregeln diese auch bei den versiegelten Hausgrundstücken zum Tragen kommen, werden Mindestbeiträge nur noch bis zu einer Fläche von 2.000 m² gehoben werden können – bei mehr als 2.000 m² führt der Versiegelungsgrad zu einem höheren Beitrag.

Der normale Flächenbeitrag belief sich, seit der grundlegenden Gesetzeslage, ab dem Jahr 2008 auf 12,60 € (anstatt 16,60 € in 2007).

In 2012 konnte der Mindestbeitrag, gemäß Beschluss durch den Verbandsausschuss des Mittelweserverbandes und auf Grund der guten Haushaltslage, ein weiteres Mal auf nun 12,00 € gesenkt werden.